Info,  oder besser gesagt „Was man wissen sollte
EZ-Butscheck

Was man über Waschmaschinen wissen sollte !

In den Haushalten stehen heute noch Geräte die über 20 Jahre alt sind und immer noch funktionieren. Diese Geräte verbrauchen für unser heutiges Waschverhalten viel zu viel Wasser. Wie ist unser heutiges Waschverhalten ? Früher war die Wäsche die gewaschen wurde schmutziger. Man hatte ölige Fabrikwäsche, trug die Klamotten eine ganze Woche u.s.w. Heute trägt man das meiste einen Tag und dann ab in die Maschine. Für solche nur leicht verschmutzte Wäsche benötigt man keine Maschine die 200 Liter Wasser verbraucht. Wollte man mit einer neuen Maschine solche Wäsche waschen, würde sie nicht sauber werden. Die neuen Geräte werden mit einem Wasserverbrauch von ca. 40-60 Liter angegeben, aber Achtung, meistens wird dieser Verbrauch bei einem bestimmten Programm gemessen, bei den anderen Programmen benötigt die Maschine mehr Wasser (bis zu ca. 90 Liter). Weil Sie als Verbraucher durch die Medien verrückt gemacht werden und am liebsten Geräte kaufen würden die ohne Wasser waschen sind die Hersteller gezwungen Sie zu beschummeln damit das Gerät laut irgendeines Testinstitutes mit "GUT" abschneidet. Immer noch gute Geräte (wenn nicht sogar die besten die es je gab) sind die Geräte die ca. 10-12 Jahre alt sind. Diese Geräte brauchen bei fast allen Programmen ca. 80-100 Liter Wasser und bekommen alles sauber. Die Geräte sind schon reparaturfreundlich aufgebaut, die Ersatzteile sind relativ günstig und richtig repariert halten sie wieder 10 Jahre.

Was man über Geschirrspüler wissen sollte !

Hier stehen nur noch wenige Geräte die über 20 Jahre alt sind in den Haushalten. Bei den ca. 10 Jahre alten Geräten können Sie noch richtig verschmutztes Geschirr spülen ohne dem Gerät einen Schaden zuzufügen und Sie sparen Energie. Jetzt werden Sie sich fragen wie ich das meine, das ist ganz einfach. Bei den Waschmaschinen konnte der Wasserverbrauch durch das heutige Waschverhalten verringert werden, auf dem Geschirr ist aber der gleiche Dreck wie vor 20 Jahren, nur Sie wollen ein Gerät das kein Wasser verbraucht. Fazit: Die neuen Geräte brauchen zwischen 12 und 16 Liter Wasser bei DIN (Deutsche Industrie Norm) Verschmutzung. Diese sieht jedoch keine Pfefferkörner, Zitronenkerne, dicke Majo- oder Ketchup Reste vor, Ihr Gerät verschlammt oder verstopft, Sie müssen die groben Reste abspülen bevor Sie das Geschirr in Ihre Spülmaschine geben wenn das Gerät längere Zeit leben soll. Ruck zuck haben Sie durch das vorspülen 100 Liter Wasser verbraucht, wo bleibt da der Spareffekt ? Darum: Pflegen Sie Ihre 10-12 Jahre alte Spülmaschine, lassen Sie sie reparieren wenn dies möglich und rentabel ist, so eine bekommen Sie nie wieder. Aktuell (2016): Es gibt keine guten Geschirrspüler mehr, die meisten machen nach ca. 3-6 Jahren die Grätsche und oft sind die Ersatzteile so teuer das es sich nicht mehr lohnt das Gerät zu reparieren. Die Hersteller wollen nur noch neu verkaufen, der Rubel muß rollen !!! Was man über Wäschetrockner wissen sollte ! Physik: Warme Luft nimmt Feuchtigkeit auf, kalte Luft scheidet Feuchtigkeit aus. Im Wäschetrockner wird durch die Heizung warme Luft erzeugt welche die Feuchtigkeit der Wäsche aufnimmt (wie beim Haarfön), dadurch wird die Wäsche getrocknet. Allgemeines: Ob Sie nun einen alten oder neuen Wäschetrocknern besitzen, der Energieverbrauch ist so ziemlich der gleiche. Da im Gegensatz zu Waschmaschinen und Geschirrspülern kein Wasser erwärmt wird sondern Luft, konnte hier nicht viel eingespart werde (die Luft ist heute die gleiche wie früher). Lediglich die Motoren sind schwächer geworden was aber zu keiner großen Einsparung führt. Diese Funktionen sollte ein Wäschetrockner besitzen. 1. Wäschetrockner sollten für das Trocknen der Wäsche eine Elektronik besitzen. Die Elektronik misst die Restfeuchtigkeit der Wäsche, dadurch läuft das Gerät nur so lange bis die Wäsche den von Ihnen eingestellten Trocknungsgrad erreicht hat. Besitzt das Gerät nur eine Zeitschaltuhr läuft das Gerät entweder zu kurz (die Wäsche ist noch feucht) oder zu lang (Sie verbrauchen unnütze Energie) 2. Die Trommel sollte reversieren (sich nach links und rechts bewegen), dadurch wird die Wäsche aufgelockert. Das Reversieren hat auch den Vorteil, dass die Wäsche nicht so stark verknittert ist und sich somit leichter bügeln lässt. Inzwischen wird durch Einsparungen auf das Reversieren verzichtet, die Trommel dreht sich zu 95% in eine Richtung und nur ganz kurz in die ander Richtung um ein Verklumpen der Wäsche zu vermeiden, was nicht immer, aber meistens, gelingt. Es gibt aber auch Geräte von namhaften Herstellern die auf das Reversieren komplett verzichten, durch die Form und Lage der Trommel soll es keine Probleme geben, ich wiederhole, soll es keine Probleme geben. Es gibt drei Arten von Wäschetrocknern. 1.Ablufttrockner 2.Kondensationstrockner 3. Wärmepumpentrockner Grundsätzlich sind alle drei Arten der Wäschetrockner, was das Trocknungsergebnis anbelangt, gleich gut. Ablufttrockner: Ablufttrockner sind die technisch einfacheren und somit auch preiswerteren Geräte. Durch den einfacheren Aufbau sind die Geräte weniger reparaturanfällig und brauchen weniger Wartung. Die feuchte Luft wird durch einen Schlauch ins Freie abgeleitet. Der Trocknungsprozess ist kürzer als beim Kondensationstrockner. Nach dem Trockenvorgang muss lediglich das Flusensieb gereinigt werden. Vorteil: geringere Anschaffungs- und Betriebskosten, weniger Wartungsaufwand. Nachteil: Sie brauchen eine Möglichkeit den Abluftschlauch ins Freie zu leiten. Kondensationstrockner: Kondensationstrockner sind die technisch aufwändigeren Geräte und somit auch teurer in der Anschaffung. Beim Kondenstrockner wird die feuchte, warme Luft mittels eines Kondensers (ein lamellenartiger Blechkasten) abgekühlt, dadurch scheidet das Wasser aus der Luft aus (Physik). Mit einer Pumpe wird das Wasser dann in den Wasserbehälter gepumpt. Der Kondenser wird durch einen Ventilator ständig abgekühlt damit dieser Vorgang über den ganzen Trocknungsprozess auch funktioniert. Durch diese Umwandlung von feuchtwarmer Luft in kalte, feuchtarme Luft benötigt der Kondensationstrockner eine längere Laufzeit als der Ablufttrockner. Nach dem Trocknungsvorgang muss das Flusensieb gereinigt und der Wasserbehälter geleert werden. Der Kondenser muss regelmäßig (ca. 1x im Monat, je nach Verschmutzung) gereinigt werden. Vorteil: Sie brauchen keinen Schlauch ins Freie leiten. Nachteil: höherer Anschaffungs- und Betriebskosten. Wärmepumpentrockner: Wärmepumpentrockner arbeiten im Prinzip wie ein Kondenstrockner, die Wärme wird aber nicht mit einer Heizung sondern mit einer Wärmepumpe erzeugt. Vorteil: Der Kondenstrockner braucht ca. 2,5 KW um eine Ladung Wäsche zu trocknen, der Wärmepumpentrockner braucht hingegen nur ca.  1.0 KW . Der Wärmepumpentrockner ist aber in der Anschaffung um einiges teurer als der Kondenstrockner und man muß bei ihm strengstens auf Sauberkeit achten, ansonsten hat man nicht viel Freude. Die Laufzeit kann sich beim Wärmepumpentrockner verdreifachen, dies kommt auf die Räumlichkeiten und auf die Außentemperatur an. Ab ca. 30 - 35 Grad Raumtemperatur wird es beim Wärmepumpentrockner mit dem Trockenergebnis kritisch. Was man über Kühlgeräte wissen sollte ! Funktion: Ein Kühlgerät kühlt nicht sondern der Luft im Innern des Gerätes wird die Wärme entzogen, dadurch wird die Luft kalt. Die Wärme wird über die Außenwände oder den Wärmetauscher (schwarzes Gitter an der Rückwand) in den Raum abgeleitet. Somit braucht das Kühlgerät (vor allem Einbaugeräte) die Möglichkeit einer Luftzirkulation. Neure Geräte benötigen in der Regel weniger Energie als ältere Geräte. Die ist aber hauptsächlich durch eine dickere Isolierung möglich, was wiederum bedeutet, dass der Innenraum des Gerätes kleiner ist. Fazit: Gerade bei Einbaugeräten macht sich dies stark bemerkbar, bei freistehenden Geräten kann man eine Nummer größer nehmen. Energieklassen: Hier sind Sie als Verbraucher der Hauptschuldige an teuren Geräten. Jeder will immer nur Energieklasse "A". Vergleicht man identische Geräte mit den Energieklassen "A", "B" und "C", so stellt man fest, dass das Gerät mit der Energieklasse "A" viel weniger Bruttoinhalt hat als das Gerät mit der Energieklasse "C". Wollen Sie aber den gewünschten Bruttoinhalt so benötigen Sie ein größeres Gerät. Das größere Gerät ist aber wiederum teurer in der Anschaffung und benötigt mehr Energie als das kleinere Gerät mit der Energieklasse "C". Gleichzeitig kosten die Geräte mit Energieklasse "A" um ein vielfaches mehr als Geräte mit Energieklasse "C". Irgendein Prüfinstitut hat festgestellt das es ca. 20 Jahre dauert bis die Mehrkosten für ein "A" Klasse Gerät an Strom eingespart sind, so lange lebt ein heutiges Gerät gar nicht mehr. Leider gibt es aber fast keine Geräte mehr mit Energieklasse "C". Schuld an diesem Dilemma ist die Werbung und Sie als Verbraucher der alles glaubt was man ihm sagt. Was ich noch zu sagen hätte: Ich kann es wirklich bald nicht mehr hören. "Hat das Gerät "A", "B" oder "C" ? Das ist doch im Endeffekt scheißegal, Hauptsache die Kiste läuft wieder 10 Jahre und Sie haben Platz für Ihr Kühlgut, oder ? Gespart heißt für mich wenn im Geldbeutel noch Geld übrig ist! Biofresh, Nullgrad-Zone u.s.w. Liebherr hat vor einigen Jahren den Begriff Biofresh eingeführt und für sich schützen lassen. Bei anderen Herstellern heißt dieser Bereich deshalb Nullgrad-Zone oder ähnlich. Hier handelt es sich um einen Bereich im Kühlschrank welcher bei ca. 1-4 Grad liegt. In diesem Bereich bleibt der Salat oder das Gemüse extrem lange frisch. In der Gastronomie werden schon lange Geräte mit diesen Kühltemperaturen verwendet, allerdings haben diese Geräte im Gegensatz zum Hauhaltsgerät nur diesen einen Kältebereich. Die Konstruktion und Regelung bei Geräten mit mehreren verschiedenen Kühlzonen ist mit der 1-4 Grad-Zone  (Biofresh) sehr kompliziert. Hier ist von preiswerten Geräte absolut abzuraten. Selbst Liebherr hatte schon Probleme, dort wird aber sehr Kulant gehandelt und wenn nicht reparierbar das Gerät gegen einen angemessenen Preis ausgetauscht. Was man über Elektroherde wissen sollte ! Hier gibt es nicht all zu viel wissenswertes zu sagen, was ein Elektroherd ist weiß ja jeder. Wir unterscheiden in grundsätzlich zwei Typen. 1. Standgeräte 2. Einbaugeräte Allgemeines zum Backofen: Zur Funktion des Backofens ist folgendes zu sagen. Früher gab es nur Backöfen mit Ober- und Unterhitze. Heute gibt es auch Heißluftbacköfen und Backöfen mit Multifunktion. Ober- und Unterhitze Backöfen: Bei diesen Backöfen kann nur auf einer Schiene gebacken werden, die Backbleche müssen dunkel sein, damit die Unterhitze nicht abgestrahlt werden kann (ansonsten ist der Kuchen oben braun und unten nass). Bei diesen Geräten muss in der Regel der Backofen vorgeheizt werden bevor man den Kuchen oder Braten einschiebt. Heißluftbacköfen: Hier wird die Hitze durch ein Gebläse im Backraum gleichmäßig (wenn keine Fehlkonstruktion, was auch heute noch vorkommt) verteilt. Bei diesen Geräten kann man auf 2-3 Schienen gleichzeitig backen, die Backbleche können aus hellem Material (Aluminium oder Stahlblech) sein. Der Backofen braucht nicht vorgeheizt zu werden. Zu beachten ist, das die Temperatur um ca. 10% geringer eingestellt wird als bei Ober-Unterhitze, dafür die Zeit um ca. 10% länger ist. Multifunktionsbackofen: Bei Multifunktionsbacköfen können Sie zwischen verschiedenen Beheizungsarten wählen. Ober-Unterhitze, Heißluft, Grill, Heißluft mit Grill u.s.w. Allgemeines zum Kochfeld: Hier unterscheiden wir zwischen 1. Kochfeld mit Kochplatten 2. Keramikglaskochfeld (Glaskeramikkochfeld) 3. Induktionskochfelder Wie bei allem hat alles einen Vorteil und auch einen Nachteil. Kochfeld mit Kochplatten: Es gibt drei Größen von Kochplatten. Durchmesser 14cm, 18cm und 21cm. Wer ein Kochfeld mit einer Kochplatte mit 21cm (meistens bei AEG- Geräten) hat wird diese sicher zu schätzen wissen. Vorteil: Wenn was überläuft (meistens Nudelwasser) fängt es sich in der Mulde auf und überschwemmt nicht gleich die halbe Küche. Nachteil: Es sieht eben nicht so schön aus wie ein Glaskeramikkochfeld. Keramikglaskochfeld: Diese Kochfelder gibt es in allen Variationen. Große, kleine, mit Bräterzone mit Zweikreiszone (zuschaltbare Vergrößerung des Heizkreises) u.s.w. Was viele nicht wissen aber wissen sollten: Die Heizkreise unter dem eigentlichen Kochfeld können problemlos einzeln ausgewechselt werden. Vorteil: Sieht schön aus, man kann den Topf oder die Pfanne auch mal zur Seite schieben. Hat mein ein Kochfeld mit Bräterzone kann man den Bräter eben auf das Kochfeldstellen und muss den Backofen nicht benutzen. Bei Zweikreiszonen kann man verschiedene Größen von Töpfen auf der selben Stelle benutzen (auch von Vorteil wenn man schlecht erzogene Kinder hat, falls das Feld im hinteren Bereich ist). Das Keramikglaskochfeld ist relativ einfach zu reinigen (wenn nicht gerade Zucker eingebrannt ist). Nachteil: Wenn was überläuft ist schnell die halbe Küche überschwemmt, außerdem kommt es bei Einbaugeräten vor, dass das Wasser über die Arbeitsplatte in die Schaltereinheit des Herdes läuft und dort zum Teil großen Schaden anrichtet. Fällt ein Gegenstand auf das Keramikglaskochfeld ist es schlicht und einfach kaputt. Das Glas kann aber ohne die Heizzonen gewechselt werden (leider aber trotzdem sehr teuer). Induktionskochfelder: Die Wärme wird über ein Magnetfeld am Top oder der Panne erzeugt. Die Töpfe und Pfannen müssen für Induktionskochfelder geeignet sein. Wenn kein Topf oder keine Pfanne auf dem Kochfeld steht wird keine Wärme erzeugt. Induktionskochfelder sind Geschmackssache, die einen schwören drauf, die anderen wollen lieber das normale Kochfeld. Klar ist , beim kochen mit Induktion muß man auf jeden Fall aufpassen das einem nichts anbrennt, es reagiert noch intensiever als Kochen mit Gas. Wie werden die Kochplatten oder Heizzonen geregelt? Hier gibt es viel verschiedene Möglichkeiten. Ich möchte Ihnen hier die wichtigsten vorstellen. 1. Siebentaktschaltung 2. Energieregelung mechanisch 3. Energieregelung elektronisch 4. Ankochautomatik Siebentaktschaltung: Bei der Siebentaktschaltung besteht der Regler (Schalter an dem Sie die Kochplatte einschalten) aus einem einfachen preiswerten und robustem Schalter. Die Kochplatten haben drei Heizspiralen und werden so in sieben Stufen hochgeschaltet. Vorteil: Robust und preiswert Nachteil: Man muss zuerst hochschalten und dann wieder zurück. Energieregelung mechanisch: Bei den mechanischen Energiereglern wir über ein Bimetall (zwei verschiedene Metalle mit unterschiedlicher Ausdehnung bei Erwärmung) die Kochplatte automatisch ein und aus geschaltet, mehr oder weniger je nach Stellung des Reglers. Vorteil: Kein Hoch- und Runterschalten mehr. Bei Heizzonen nur eine Heizspirale nötig. Regler lassen sich einzeln für jede Platte auswechseln. Nachteil: Dauert etwas länger bis es kocht. Das Bimetall wird über einen Heizdraht erwärmt, dieser kann durchbrennen, Platte lässt sich nicht mehr regeln oder geht gar nicht mehr (Reparatur in der Regel nicht all zu teuer). Energieregelung elektronisch: Die komplette Regelung der Hitze übernimmt eine Elektronik. Vorteil: Genauere Regelung: Nachteil: Dauert wie bei der mechanischen Regelung etwas länger bis es kocht. Elektronikbauteile lassen sich meistens nicht reparieren und können nur ausgetauscht werden. Leider schlagen hier manche Hersteller mit den Ersatzteilpreisen erbärmlich zu. Oft gibt es nur die ganze Reglereinheit für alle vier Platten komplett auch wenn nur eine Einheit für eine Platte defekt ist. Ankochautomatik: Die Ankochautomatik ist identisch mit der Energieregelung. Es gibt sie sowohl als mechanische und elektronische Ausführung. Vorteil: Die Kochplatte oder Heizzone wird in der Ankochautomatikstellung auf Dauerbetrieb geschaltet, dadurch geht es relativ schnell bis es kocht, danach kann man dann den Regler wieder runterschalten und er funktioniert wie ein Energieregler. Nachteil: Etwas teurer als die Energieregelung ohne Ankochautomatik. Was man über Waschmittel wissen sollte ! Lieber Leser, hier verweise ich Sie einfach mal auf eine Internetseite die ich selbst ganz toll finde und wo Sie, denke ich, alles über Waschmittel erfahren. Hier finden Sie Erklärungen zu den einzelnen Substanzen und der Zusammensetzung der Waschmittel und vieles mehr. www.waesche-waschen.de Was man über Geschirrspülmittel wissen sollte ! 3 in 1 Scheiße: Hier fange ich gleich mit gutem Grund an, ganz extrem an zu meckern. Die Hersteller von Spülmitteln haben eine Geldquelle entdeckt. Damit die gestresste Hausfrau nicht mehr an das Nachfüllen des Salzes und des Klarspülers denken muss werfen sie teure 3 in 1 Tabs auf den Markt und füllen so ihre Kassen mit locker verdientem Geld. Was für mich unbegreiflich ist, ist dass alle "Geiz ist Geil" schreien und hier das Geld mit offenen Händen zum Fenster raus geworfen wird. Ganz extrem ist es geworden seit gewisse Discounter nur noch 3 in 1 Tabs im Programm haben. Da rennen alle zu den Discountern  um billig einzukaufen und nehmen dann die teuren Tabs mit. Noch schlimmer ist dann die Argumentation "xy hat nur noch diese" , als wenn es außer den Discountern keine anderen Einkaufsmöglichkeiten mehr gäbe. Fakt ist das zum gleichen Preis bei normalen Tabs 50 Stück, bei 2 in 1 Tabs 30 Stück und bei 3 in 1 Tabs 20 Stück im immer gleich großen Karton sind. Problem bei 3 in 1 Tabs: Was natürlich keiner liest, die 3 in 1 Tabs sind nur für Wasserhärten bis maximal Härtebereich 3 geeignet, dazu kommt dass der Klarspüler sich bei Programmen über 55 Grad schon beim Reinigen verabschiedet. Somit kann das ganze also nur bei weichem Wasser und Spülprogrammen mit maximal 55 Grad funktionieren. Das es nicht funktioniert zeigt sich an Schlieren an Gläsern und an den Innenwänden der Spülmaschine, Kalkablagerungen an den Heizspiralen, Verfärbungen an den Geschirrkörben und dem Besteckkasten. Meistens merkt der Verbraucher am Anfang nichts von diesen Problemen weil ja noch Klarspüler und Salz im Gerät vorhanden sind. Erst wenn alles verbraucht ist hat er plötzlich ein schlechtes Spülergebnis obwohl er doch die 3 in 1 schon längere Zeit benutzt. Funktion (Aufgabe) des Klarspülers: Der Klarspüler hat die Aufgabe dem Wasser die Oberflächenspannung zu nehmen, dadurch fließt das Wasser vom Geschirr und Besteck ab und es kann somit ohne Wasserflecken trocknen. Löst sich der Klarspüler bei 3 in 1 Tabs schon während des Reinigungsvorgangs auf, zerstört er die Wirkung des Reinigers (Spülmaschine spült nicht sauber) und gleichzeitig ist beim Klarspülen kein Klarspüler mehr vorhanden (Wasserflecken, Schlieren auf dem Geschirr, Besteck). Funktion (Aufgabe) des Salzes: Das Wasser welches in den Spülraum der Maschine fließt wird vorher durch die Entkalkungsanlage des Gerätes geleitet. Dort bleibt der Kalk an kleinen Kunstharzquarzkugeln hängen, im Spülraum ist somit kalkfreies Wasser. Während das Trocknungsprozesses am Ende des Programms wird die Entkalkungsanlage mit Salzwasser durchgespült, dadurch löst sich der Kalk von den Kunstharzquarzkugeln, das Salzwasser mit dem Kalk wird von der Maschine direkt abgepumpt und gelangt nicht in den Innenraum des Gerätes. Die Entkalkungsanlage ist wieder für einen neuen Spülgang bereit. Jetzt soll mir mal einer erklären wie das mit den 3 in 1 Tabs funktionieren soll. Was passiert wenn man hartes Wasser hat und kein Salz einfüllt? Die oben beschriebene Entkalkungsanlage setzt sich immer mehr mit Kalk zu, das Spülergebnis wird immer schlechter, die Maschine holt zu wenig oder gar kein Wasser mehr, Kundendienst wird gerufen. Diagnose: Entkalkungsanlage defekt (kann wenn sie zu ist nicht mehr gereinigt oder repariert werden), Kostenvoranschlag 200,-€ bis 300,-€.  Toll gespart beim Discounter, aber der hat ja vielleicht bald eine neue im Angebot, nicht umsonst werden die immer reicher. Geräte mit 3 in 1 Taste: Bei vielen neuen Geschirrspülmaschinen gibt es jetzt eine 3 in 1 Taste. Wird diese Taste gedrückt ist der komplette Spülvorgang auf die 3 in 1 Tabs abgestimmt. ACHTUNG: Es funktioniert trotz dieser Programmabstimmung nur bei weichem Wasser.
© Harald Butscheck
 Info,  oder besser gesagt „Was man wissen sollte
EZ-Butscheck
© Harald Butscheck

Was man über Waschmaschinen wissen

sollte !

In den Haushalten stehen heute noch Geräte die über 20 Jahre alt sind und immer noch funktionieren. Diese Geräte verbrauchen für unser heutiges Waschverhalten viel zu viel Wasser. Wie ist unser heutiges Waschverhalten ? Früher war die Wäsche die gewaschen wurde schmutziger. Man hatte ölige Fabrikwäsche, trug die Klamotten eine ganze Woche u.s.w. Heute trägt man das meiste einen Tag und dann ab in die Maschine. Für solche nur leicht verschmutzte Wäsche benötigt man keine Maschine die 200 Liter Wasser verbraucht. Wollte man mit einer neuen Maschine solche Wäsche waschen, würde sie nicht sauber werden. Die neuen Geräte werden mit einem Wasserverbrauch von ca. 40-60 Liter angegeben, aber Achtung, meistens wird dieser Verbrauch bei einem bestimmten Programm gemessen, bei den anderen Programmen benötigt die Maschine mehr Wasser (bis zu ca. 90 Liter). Weil Sie als Verbraucher durch die Medien verrückt gemacht werden und am liebsten Geräte kaufen würden die ohne Wasser waschen sind die Hersteller gezwungen Sie zu beschummeln damit das Gerät laut irgendeines Testinstitutes mit "GUT" abschneidet. Immer noch gute Geräte (wenn nicht sogar die besten die es je gab) sind die Geräte die ca. 10-12 Jahre alt sind. Diese Geräte brauchen bei fast allen Programmen ca. 80-100 Liter Wasser und bekommen alles sauber. Die Geräte sind schon reparaturfreundlich aufgebaut, die Ersatzteile sind relativ günstig und richtig repariert halten sie wieder 10 Jahre.

Was man über Geschirrspüler wissen

sollte !

Hier stehen nur noch wenige Geräte die über 20 Jahre alt sind in den Haushalten. Bei den ca. 10 Jahre alten Geräten können Sie noch richtig verschmutztes Geschirr spülen ohne dem Gerät einen Schaden zuzufügen und Sie sparen Energie. Jetzt werden Sie sich fragen wie ich das meine, das ist ganz einfach. Bei den Waschmaschinen konnte der Wasserverbrauch durch das heutige Waschverhalten verringert werden, auf dem Geschirr ist aber der gleiche Dreck wie vor 20 Jahren, nur Sie wollen ein Gerät das kein Wasser verbraucht. Fazit: Die neuen Geräte brauchen zwischen 12 und 16 Liter Wasser bei DIN (Deutsche Industrie Norm) Verschmutzung. Diese sieht jedoch keine Pfefferkörner, Zitronenkerne, dicke Majo- oder Ketchup Reste vor, Ihr Gerät verschlammt oder verstopft, Sie müssen die groben Reste abspülen bevor Sie das Geschirr in Ihre Spülmaschine geben wenn das Gerät längere Zeit leben soll. Ruck zuck haben Sie durch das vorspülen 100 Liter Wasser verbraucht, wo bleibt da der Spareffekt ? Darum: Pflegen Sie Ihre 10-12 Jahre alte Spülmaschine, lassen Sie sie reparieren wenn dies möglich und rentabel ist, so eine bekommen Sie nie wieder. Aktuell (2016): Es gibt keine guten Geschirrspüler mehr, die meisten machen nach ca. 3-6 Jahren die Grätsche und oft sind die Ersatzteile so teuer das es sich nicht mehr lohnt das Gerät zu reparieren. Die Hersteller wollen nur noch neu verkaufen, der Rubel muß rollen !!! Was man über Wäschetrockner wissen sollte ! Physik: Warme Luft nimmt Feuchtigkeit auf, kalte Luft scheidet Feuchtigkeit aus. Im Wäschetrockner wird durch die Heizung warme Luft erzeugt welche die Feuchtigkeit der Wäsche aufnimmt (wie beim Haarfön), dadurch wird die Wäsche getrocknet. Allgemeines: Ob Sie nun einen alten oder neuen Wäschetrocknern besitzen, der Energieverbrauch ist so ziemlich der gleiche. Da im Gegensatz zu Waschmaschinen und Geschirrspülern kein Wasser erwärmt wird sondern Luft, konnte hier nicht viel eingespart werde (die Luft ist heute die gleiche wie früher). Lediglich die Motoren sind schwächer geworden was aber zu keiner großen Einsparung führt. Diese Funktionen sollte ein Wäschetrockner besitzen. 1. Wäschetrockner sollten für das Trocknen der Wäsche eine Elektronik besitzen. Die Elektronik misst die Restfeuchtigkeit der Wäsche, dadurch läuft das Gerät nur so lange bis die Wäsche den von Ihnen eingestellten Trocknungsgrad erreicht hat. Besitzt das Gerät nur eine Zeitschaltuhr läuft das Gerät entweder zu kurz (die Wäsche ist noch feucht) oder zu lang (Sie verbrauchen unnütze Energie) 2. Die Trommel sollte reversieren (sich nach links und rechts bewegen), dadurch wird die Wäsche aufgelockert. Das Reversieren hat auch den Vorteil, dass die Wäsche nicht so stark verknittert ist und sich somit leichter bügeln lässt. Inzwischen wird durch Einsparungen auf das Reversieren verzichtet, die Trommel dreht sich zu 95% in eine Richtung und nur ganz kurz in die ander Richtung um ein Verklumpen der Wäsche zu vermeiden, was nicht immer, aber meistens, gelingt. Es gibt aber auch Geräte von namhaften Herstellern die auf das Reversieren komplett verzichten, durch die Form und Lage der Trommel soll es keine Probleme geben, ich wiederhole, soll es keine Probleme geben. Es gibt drei Arten von Wäschetrocknern. 1.Ablufttrockner 2.Kondensationstrockner 3. Wärmepumpentrockner Grundsätzlich sind alle drei Arten der Wäschetrockner, was das Trocknungsergebnis anbelangt, gleich gut. Ablufttrockner: Ablufttrockner sind die technisch einfacheren und somit auch preiswerteren Geräte. Durch den einfacheren Aufbau sind die Geräte weniger reparaturanfällig und brauchen weniger Wartung. Die feuchte Luft wird durch einen Schlauch ins Freie abgeleitet. Der Trocknungsprozess ist kürzer als beim Kondensationstrockner. Nach dem Trockenvorgang muss lediglich das Flusensieb gereinigt werden. Vorteil: geringere Anschaffungs- und Betriebskosten, weniger Wartungsaufwand. Nachteil: Sie brauchen eine Möglichkeit den Abluftschlauch ins Freie zu leiten. Kondensationstrockner: Kondensationstrockner sind die technisch aufwändigeren Geräte und somit auch teurer in der Anschaffung. Beim Kondenstrockner wird die feuchte, warme Luft mittels eines Kondensers (ein lamellenartiger Blechkasten) abgekühlt, dadurch scheidet das Wasser aus der Luft aus (Physik). Mit einer Pumpe wird das Wasser dann in den Wasserbehälter gepumpt. Der Kondenser wird durch einen Ventilator ständig abgekühlt damit dieser Vorgang über den ganzen Trocknungsprozess auch funktioniert. Durch diese Umwandlung von feuchtwarmer Luft in kalte, feuchtarme Luft benötigt der Kondensationstrockner eine längere Laufzeit als der Ablufttrockner. Nach dem Trocknungsvorgang muss das Flusensieb gereinigt und der Wasserbehälter geleert werden. Der Kondenser muss regelmäßig (ca. 1x im Monat, je nach Verschmutzung) gereinigt werden. Vorteil: Sie brauchen keinen Schlauch ins Freie leiten. Nachteil: höherer Anschaffungs- und Betriebskosten. Wärmepumpentrockner: Wärmepumpentrockner arbeiten im Prinzip wie ein Kondenstrockner, die Wärme wird aber nicht mit einer Heizung sondern mit einer Wärmepumpe erzeugt. Vorteil: Der Kondenstrockner braucht ca. 2,5 KW um eine Ladung Wäsche zu trocknen, der Wärmepumpentrockner braucht hingegen nur ca.  1.0 KW . Der Wärmepumpentrockner ist aber in der Anschaffung um einiges teurer als der Kondenstrockner und man muß bei ihm strengstens auf Sauberkeit achten, ansonsten hat man nicht viel Freude. Die Laufzeit kann sich beim Wärmepumpentrockner verdreifachen, dies kommt auf die Räumlichkeiten und auf die Außentemperatur an. Ab ca. 30 - 35 Grad Raumtemperatur wird es beim Wärmepumpentrockner mit dem Trockenergebnis kritisch. Was man über Kühlgeräte wissen sollte ! Funktion: Ein Kühlgerät kühlt nicht sondern der Luft im Innern des Gerätes wird die Wärme entzogen, dadurch wird die Luft kalt. Die Wärme wird über die Außenwände oder den Wärmetauscher (schwarzes Gitter an der Rückwand) in den Raum abgeleitet. Somit braucht das Kühlgerät (vor allem Einbaugeräte) die Möglichkeit einer Luftzirkulation. Neure Geräte benötigen in der Regel weniger Energie als ältere Geräte. Die ist aber hauptsächlich durch eine dickere Isolierung möglich, was wiederum bedeutet, dass der Innenraum des Gerätes kleiner ist. Fazit: Gerade bei Einbaugeräten macht sich dies stark bemerkbar, bei freistehenden Geräten kann man eine Nummer größer nehmen. Energieklassen: Hier sind Sie als Verbraucher der Hauptschuldige an teuren Geräten. Jeder will immer nur Energieklasse "A". Vergleicht man identische Geräte mit den Energieklassen "A", "B" und "C", so stellt man fest, dass das Gerät mit der Energieklasse "A" viel weniger Bruttoinhalt hat als das Gerät mit der Energieklasse "C". Wollen Sie aber den gewünschten Bruttoinhalt so benötigen Sie ein größeres Gerät. Das größere Gerät ist aber wiederum teurer in der Anschaffung und benötigt mehr Energie als das kleinere Gerät mit der Energieklasse "C". Gleichzeitig kosten die Geräte mit Energieklasse "A" um ein vielfaches mehr als Geräte mit Energieklasse "C". Irgendein Prüfinstitut hat festgestellt das es ca. 20 Jahre dauert bis die Mehrkosten für ein "A" Klasse Gerät an Strom eingespart sind, so lange lebt ein heutiges Gerät gar nicht mehr. Leider gibt es aber fast keine Geräte mehr mit Energieklasse "C". Schuld an diesem Dilemma ist die Werbung und Sie als Verbraucher der alles glaubt was man ihm sagt. Was ich noch zu sagen hätte: Ich kann es wirklich bald nicht mehr hören. "Hat das Gerät "A", "B" oder "C" ? Das ist doch im Endeffekt scheißegal, Hauptsache die Kiste läuft wieder 10 Jahre und Sie haben Platz für Ihr Kühlgut, oder ? Gespart heißt für mich wenn im Geldbeutel noch Geld übrig ist! Biofresh, Nullgrad-Zone u.s.w. Liebherr hat vor einigen Jahren den Begriff Biofresh eingeführt und für sich schützen lassen. Bei anderen Herstellern heißt dieser Bereich deshalb Nullgrad-Zone oder ähnlich. Hier handelt es sich um einen Bereich im Kühlschrank welcher bei ca. 1-4 Grad liegt. In diesem Bereich bleibt der Salat oder das Gemüse extrem lange frisch. In der Gastronomie werden schon lange Geräte mit diesen Kühltemperaturen verwendet, allerdings haben diese Geräte im Gegensatz zum Hauhaltsgerät nur diesen einen Kältebereich. Die Konstruktion und Regelung bei Geräten mit mehreren verschiedenen Kühlzonen ist mit der 1-4 Grad-Zone  (Biofresh) sehr kompliziert. Hier ist von preiswerten Geräte absolut abzuraten. Selbst Liebherr hatte schon Probleme, dort wird aber sehr Kulant gehandelt und wenn nicht reparierbar das Gerät gegen einen angemessenen Preis ausgetauscht. Was man über Elektroherde wissen sollte ! Hier gibt es nicht all zu viel wissenswertes zu sagen, was ein Elektroherd ist weiß ja jeder. Wir unterscheiden in grundsätzlich zwei Typen. 1. Standgeräte 2. Einbaugeräte Allgemeines zum Backofen: Zur Funktion des Backofens ist folgendes zu sagen. Früher gab es nur Backöfen mit Ober- und Unterhitze. Heute gibt es auch Heißluftbacköfen und Backöfen mit Multifunktion. Ober- und Unterhitze Backöfen: Bei diesen Backöfen kann nur auf einer Schiene gebacken werden, die Backbleche müssen dunkel sein, damit die Unterhitze nicht abgestrahlt werden kann (ansonsten ist der Kuchen oben braun und unten nass). Bei diesen Geräten muss in der Regel der Backofen vorgeheizt werden bevor man den Kuchen oder Braten einschiebt. Heißluftbacköfen: Hier wird die Hitze durch ein Gebläse im Backraum gleichmäßig (wenn keine Fehlkonstruktion, was auch heute noch vorkommt) verteilt. Bei diesen Geräten kann man auf 2-3 Schienen gleichzeitig backen, die Backbleche können aus hellem Material (Aluminium oder Stahlblech) sein. Der Backofen braucht nicht vorgeheizt zu werden. Zu beachten ist, das die Temperatur um ca. 10% geringer eingestellt wird als bei Ober-Unterhitze, dafür die Zeit um ca. 10% länger ist. Multifunktionsbackofen: Bei Multifunktionsbacköfen können Sie zwischen verschiedenen Beheizungsarten wählen. Ober- Unterhitze, Heißluft, Grill, Heißluft mit Grill u.s.w. Allgemeines zum Kochfeld: Hier unterscheiden wir zwischen 1. Kochfeld mit Kochplatten 2. Keramikglaskochfeld (Glaskeramikkochfeld) 3. Induktionskochfelder Wie bei allem hat alles einen Vorteil und auch einen Nachteil. Kochfeld mit Kochplatten: Es gibt drei Größen von Kochplatten. Durchmesser 14cm, 18cm und 21cm. Wer ein Kochfeld mit einer Kochplatte mit 21cm (meistens bei AEG-Geräten) hat wird diese sicher zu schätzen wissen. Vorteil: Wenn was überläuft (meistens Nudelwasser) fängt es sich in der Mulde auf und überschwemmt nicht gleich die halbe Küche. Nachteil: Es sieht eben nicht so schön aus wie ein Glaskeramikkochfeld. Keramikglaskochfeld: Diese Kochfelder gibt es in allen Variationen. Große, kleine, mit Bräterzone mit Zweikreiszone (zuschaltbare Vergrößerung des Heizkreises) u.s.w. Was viele nicht wissen aber wissen sollten: Die Heizkreise unter dem eigentlichen Kochfeld können problemlos einzeln ausgewechselt werden. Vorteil: Sieht schön aus, man kann den Topf oder die Pfanne auch mal zur Seite schieben. Hat mein ein Kochfeld mit Bräterzone kann man den Bräter eben auf das Kochfeldstellen und muss den Backofen nicht benutzen. Bei Zweikreiszonen kann man verschiedene Größen von Töpfen auf der selben Stelle benutzen (auch von Vorteil wenn man schlecht erzogene Kinder hat, falls das Feld im hinteren Bereich ist). Das Keramikglaskochfeld ist relativ einfach zu reinigen (wenn nicht gerade Zucker eingebrannt ist). Nachteil: Wenn was überläuft ist schnell die halbe Küche überschwemmt, außerdem kommt es bei Einbaugeräten vor, dass das Wasser über die Arbeitsplatte in die Schaltereinheit des Herdes läuft und dort zum Teil großen Schaden anrichtet. Fällt ein Gegenstand auf das Keramikglaskochfeld ist es schlicht und einfach kaputt. Das Glas kann aber ohne die Heizzonen gewechselt werden (leider aber trotzdem sehr teuer). Induktionskochfelder: Die Wärme wird über ein Magnetfeld am Top oder der Panne erzeugt. Die Töpfe und Pfannen müssen für Induktionskochfelder geeignet sein. Wenn kein Topf oder keine Pfanne auf dem Kochfeld steht wird keine Wärme erzeugt. Induktionskochfelder sind Geschmackssache, die einen schwören drauf, die anderen wollen lieber das normale Kochfeld. Klar ist , beim kochen mit Induktion muß man auf jeden Fall aufpassen das einem nichts anbrennt, es reagiert noch intensiever als Kochen mit Gas. Wie werden die Kochplatten oder Heizzonen geregelt? Hier gibt es viel verschiedene Möglichkeiten. Ich möchte Ihnen hier die wichtigsten vorstellen. 1. Siebentaktschaltung 2. Energieregelung mechanisch 3. Energieregelung elektronisch 4. Ankochautomatik Siebentaktschaltung: Bei der Siebentaktschaltung besteht der Regler (Schalter an dem Sie die Kochplatte einschalten) aus einem einfachen preiswerten und robustem Schalter. Die Kochplatten haben drei Heizspiralen und werden so in sieben Stufen hochgeschaltet. Vorteil: Robust und preiswert Nachteil: Man muss zuerst hochschalten und dann wieder zurück. Energieregelung mechanisch: Bei den mechanischen Energiereglern wir über ein Bimetall (zwei verschiedene Metalle mit unterschiedlicher Ausdehnung bei Erwärmung) die Kochplatte automatisch ein und aus geschaltet, mehr oder weniger je nach Stellung des Reglers. Vorteil: Kein Hoch- und Runterschalten mehr. Bei Heizzonen nur eine Heizspirale nötig. Regler lassen sich einzeln für jede Platte auswechseln. Nachteil: Dauert etwas länger bis es kocht. Das Bimetall wird über einen Heizdraht erwärmt, dieser kann durchbrennen, Platte lässt sich nicht mehr regeln oder geht gar nicht mehr (Reparatur in der Regel nicht all zu teuer). Energieregelung elektronisch: Die komplette Regelung der Hitze übernimmt eine Elektronik. Vorteil: Genauere Regelung: Nachteil: Dauert wie bei der mechanischen Regelung etwas länger bis es kocht. Elektronikbauteile lassen sich meistens nicht reparieren und können nur ausgetauscht werden. Leider schlagen hier manche Hersteller mit den Ersatzteilpreisen erbärmlich zu. Oft gibt es nur die ganze Reglereinheit für alle vier Platten komplett auch wenn nur eine Einheit für eine Platte defekt ist. Ankochautomatik: Die Ankochautomatik ist identisch mit der Energieregelung. Es gibt sie sowohl als mechanische und elektronische Ausführung. Vorteil: Die Kochplatte oder Heizzone wird in der Ankochautomatikstellung auf Dauerbetrieb geschaltet, dadurch geht es relativ schnell bis es kocht, danach kann man dann den Regler wieder runterschalten und er funktioniert wie ein Energieregler. Nachteil: Etwas teurer als die Energieregelung ohne Ankochautomatik. Was man über Waschmittel wissen sollte ! Lieber Leser, hier verweise ich Sie einfach mal auf eine Internetseite die ich selbst ganz toll finde und wo Sie, denke ich, alles über Waschmittel erfahren. Hier finden Sie Erklärungen zu den einzelnen Substanzen und der Zusammensetzung der Waschmittel und vieles mehr. www.waesche-waschen.de Was man über Geschirrspülmittel wissen sollte ! 3 in 1 Scheiße: Hier fange ich gleich mit gutem Grund an, ganz extrem an zu meckern. Die Hersteller von Spülmitteln haben eine Geldquelle entdeckt. Damit die gestresste Hausfrau nicht mehr an das Nachfüllen des Salzes und des Klarspülers denken muss werfen sie teure 3 in 1 Tabs auf den Markt und füllen so ihre Kassen mit locker verdientem Geld. Was für mich unbegreiflich ist, ist dass alle "Geiz ist Geil" schreien und hier das Geld mit offenen Händen zum Fenster raus geworfen wird. Ganz extrem ist es geworden seit gewisse Discounter nur noch 3 in 1 Tabs im Programm haben. Da rennen alle zu den Discountern  um billig einzukaufen und nehmen dann die teuren Tabs mit. Noch schlimmer ist dann die Argumentation "xy hat nur noch diese" , als wenn es außer den Discountern keine anderen Einkaufsmöglichkeiten mehr gäbe. Fakt ist das zum gleichen Preis bei normalen Tabs 50 Stück, bei 2 in 1 Tabs 30 Stück und bei 3 in 1 Tabs 20 Stück im immer gleich großen Karton sind. Problem bei 3 in 1 Tabs: Was natürlich keiner liest, die 3 in 1 Tabs sind nur für Wasserhärten bis maximal Härtebereich 3 geeignet, dazu kommt dass der Klarspüler sich bei Programmen über 55 Grad schon beim Reinigen verabschiedet. Somit kann das ganze also nur bei weichem Wasser und Spülprogrammen mit maximal 55 Grad funktionieren. Das es nicht funktioniert zeigt sich an Schlieren an Gläsern und an den Innenwänden der Spülmaschine, Kalkablagerungen an den Heizspiralen, Verfärbungen an den Geschirrkörben und dem Besteckkasten. Meistens merkt der Verbraucher am Anfang nichts von diesen Problemen weil ja noch Klarspüler und Salz im Gerät vorhanden sind. Erst wenn alles verbraucht ist hat er plötzlich ein schlechtes Spülergebnis obwohl er doch die 3 in 1 schon längere Zeit benutzt. Funktion (Aufgabe) des Klarspülers: Der Klarspüler hat die Aufgabe dem Wasser die Oberflächenspannung zu nehmen, dadurch fließt das Wasser vom Geschirr und Besteck ab und es kann somit ohne Wasserflecken trocknen. Löst sich der Klarspüler bei 3 in 1 Tabs schon während des Reinigungsvorgangs auf, zerstört er die Wirkung des Reinigers (Spülmaschine spült nicht sauber) und gleichzeitig ist beim Klarspülen kein Klarspüler mehr vorhanden (Wasserflecken, Schlieren auf dem Geschirr, Besteck). Funktion (Aufgabe) des Salzes: Das Wasser welches in den Spülraum der Maschine fließt wird vorher durch die Entkalkungsanlage des Gerätes geleitet. Dort bleibt der Kalk an kleinen Kunstharzquarzkugeln hängen, im Spülraum ist somit kalkfreies Wasser. Während das Trocknungsprozesses am Ende des Programms wird die Entkalkungsanlage mit Salzwasser durchgespült, dadurch löst sich der Kalk von den Kunstharzquarzkugeln, das Salzwasser mit dem Kalk wird von der Maschine direkt abgepumpt und gelangt nicht in den Innenraum des Gerätes. Die Entkalkungsanlage ist wieder für einen neuen Spülgang bereit. Jetzt soll mir mal einer erklären wie das mit den 3 in 1 Tabs funktionieren soll. Was passiert wenn man hartes Wasser hat und kein Salz einfüllt? Die oben beschriebene Entkalkungsanlage setzt sich immer mehr mit Kalk zu, das Spülergebnis wird immer schlechter, die Maschine holt zu wenig oder gar kein Wasser mehr, Kundendienst wird gerufen. Diagnose: Entkalkungsanlage defekt (kann wenn sie zu ist nicht mehr gereinigt oder repariert werden), Kostenvoranschlag 200,-€ bis 300,-€.  Toll gespart beim Discounter, aber der hat ja vielleicht bald eine neue im Angebot, nicht umsonst werden die immer reicher. Geräte mit 3 in 1 Taste: Bei vielen neuen Geschirrspülmaschinen gibt es jetzt eine 3 in 1 Taste. Wird diese Taste gedrückt ist der komplette Spülvorgang auf die 3 in 1 Tabs abgestimmt. ACHTUNG: Es funktioniert trotz dieser Programmabstimmung nur bei weichem Wasser.